Meat-Seminar 2008 in Polen

Wenn es um die Wurst geht


Bei einem internen Workshop im polnischen Kalisz informierten sich 20 Brenntag-Mitarbeiter (Bereich Food) aus Deutschland, Italien, der Schweiz und den Niederlanden über die Herstellung von Fleischprodukten.


Foto: Brenntag


Urszula Danczyszyn, Produktmanagerin in der Nahrungsmittelindustrie, begrüßte die Teilnehmer am 10. März, dem ersten Seminartag, mit einem Vortrag und einer praxisbezogenen Präsentation zu Givaudan, dem Branchenführer in der Aromen- und Riechstoffindustrie. Sie stellte verschiedene Produkte des Unternehmens vor und versorgte die Zuhörer mit Hintergrundinformationen. Givaudan bietet für nahezu alle Nahrungsmittelbereiche Lösungen an, unter anderem für Getränke, Milch- und Wellnessprodukte. Von Anna Diowksz von der Technischen Universität in Lodz erfuhren die Seminarteilnehmer anschließend Wissenswertes über das Unternehmen Elena. Zum Produktportfolio von Elena gehören gefriergetrocknete Früchte, Gemüse, Pilze, Kräuter, Gewürze und Fleischprodukte. Abnehmer sind in erster Linie die Hersteller von Lebensmitteln, insbesondere von Milchprodukten. Weitere Kunden kommen aus der Süßwarenindustrie, der Fisch- und Fleischverarbeitung sowie aus der Gastronomie. Backwaren aus eigener Produktion Am zweiten Tag stand ein Besuch der Fleischverarbeitung bei der Firma Vitpol nahe Kalisz auf dem Programm. Die Teilnehmer stellten in verschiedenen Workshops selbst Backwaren, Würstchen und Schinken her. Dabei orientierten sie sich an den vorbereiteten Rezepten, fügten aber Gewürze und Aromastoffe hinzu. Nach Prüfung des Aussehens – das Auge isst schließlich immer mit – probierten die Teilnehmer ihre Eigenkreationen und verglichen die Kosten der verwendeten Zutaten und Zusatzstoffe miteinander. Hochwertige Carrageen-Produkte Erik Andersen, Repräsentant des spanischen Unternehmens Ceamsa, informierte schließlich am dritten Semi­nartag über verschiedene hochwertige Carrageen-Produkte. Er beschrieb die Herstellung und bevorzugte Verwendung dieser Zusatzstoffe. In der Lebensmittelindustrie wird das aus Rotalgen gewonnene Carrageen zum Beispiel als Geliermittel in Light-Produkten und Fleischwaren (Wurst) sowie als Verdickungsmittel in kalt angerührten Marmeladen, Babynahrung, Milchprodukten, Milchshakes, Eiscreme und Desserts eingesetzt. Kontakt: Cezary Kowalski cezary.kowalski@brenntag.pl

 

  
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