Deutschland

Brenntag GmbH probte für den Ernstfall


Im Ernstfall muss jeder wissen, was er zu tun hat. Deshalb simulierte der Brenntag-Standort Kaiserslautern in Zusammenarbeit mit der städtischen Feuerwehr im Dezember 2007 einen Chlorgasunfall auf dem Firmengelände.

In den Schutzanzügen wird ein Überdruck erzeugt, sodass Chemikalien schwerer eindringen können.
In den Schutzanzügen wird ein Überdruck erzeugt, sodass Chemikalien schwerer eindringen können.
Foto: Brenntag


Um die Übung möglichst realistisch zu gestalten, rückte die Feuerwehr mit Blaulicht und Martinshorn an. Auch Vertreter der Gewerbeaufsicht und vom Technischen Überwachungs-Verein (TÜV) waren dort. Zuerst ermittelte Peter Lukas, Einsatzleiter der Feuerwehr, die Gefahr und sperrte einen Bereich des Geländes weiträumig ab. Dann näherten sich zwei Einsatzkräfte in Schutzanzügen dem eigentlichen Grund für den simulierten Ernstfall: einer defekten Chlorgasflasche. Wie bei einem echten Unfall gab es dichte Rauchschwaden, hier erzeugt durch eine Nebelmaschine. Die Feuerwehr verschloss die Flasche mit einer Notfallkappe und drückte die künstliche Gaswolke mit einem Wassersprühnebel nieder. So konnte die Gasflasche in einen speziellen Bergebehälter sicher eingeschlossen und gefahrlos abtransportiert werden. Die Messgeräte meldeten schließlich: keine Gefahr in der Umgebungsluft des Geländes. – Übung beendet. Die Feuerwehr zeigte sich sehr zufrieden über den Erfolg des zweistündigen Einsatzes: „Die Kommunikation mit der Brenntag GmbH klappt hervorragend“, lobte der Einsatzleiter. Und auch 2008 führt die Feuerwehr wieder eine Übung auf dem Brenntag-Gelände durch, denn: „Eine Begehung ist zwar eine gute Sache, aber eine praktische Übung ist durch nichts zu ersetzen!“ Kontakt: Hans-Joachim Poesch joachim.poesch@brenntag.de

 

   
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http://www.brenntag-together.com/pages/issues/200802/tog_0208_490_Ernstfall.html
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